Heute war ich bei einem Flugzeughersteller, in einer Kletterhalle, in der Einwanderungsbehörde und im Stadtpark von Lund.
Es tut mir gut dass ich hier überall entspannte und freie Menschen antreffe.
Hier und da ein Hinweis auf Hygiene Regeln, ansonsten ist alles normal. Jedenfalls keine Masken, keine Schließungen, keine Abstandsmarkierungen am Boden. Die empfohlene magische Distanz beträgt hier übrigens 1 m.
Der Flugzeughersteller wartet auf Teile aus Italien. Jetzt kann er nur fünf von seinen 14 Mitarbeitern beschäftigen. Den Outdoor-Veranstaltern fehlen internationale Touristen. Im Land geht es ruhiger zu als sonst. So wirkt sich Corona auch hier auch Arbeitsplätze und die Wirtschaft aus.
Als EU-Bürger kann ich kein politisches Asyl stellen. Die Dame vom Amt war nicht amüsiert: als politisches Statement solle ich Merkel abwählen, oder nach Kanada oder in die Türkei auswandern. Erdogan sei gut. Na schön. Einen Versuch war es wert.
Jetzt werde ich noch eine Kletterhalle besuchen und mich als Trainer vorstellen. Dann gucken wir nach einem hübschen Schlafplatz. 2.400 km in den letzten 6 Tagen sowie 6 wunderbare Abende bei Freunden gaben mir Inspiration und liebevolle Energie. Nur der Schlaf kam zu kurz. Das wird jetzt anders.
