
@ Hensgård, Västra Ämtervik, Sweden
now playing: “where breathing starts” by Tord Gustavsen Trio
Boran's blog

(summary for 2020-05-19 until 2020-05-28)
… were the only sounds that I heard by night, because I was lucky to find this marvelous beach near Backåkra.
A lot of positive feedback from local paraglider pilots attracted me to Kåseberga, as well as the promising photos of grassy ridges that stretch for kilometers along the coast.
And actually the Vikings had been here first. The put huge stones (weighing 1,8 tons each) to form the outline of one of their ships. Of course aligned with the sun, planets and all those astronomical details which come along monuments of that kind:
Viel positive Meldungen von hiesigen Gleitschirmfliegern hat mich nach Kåseberga gebracht. Außerdem die Bilder der kilometerlangen grünen Hängen entlang der Küste. An den meisten Küsten wären das Dünen aus Sand. Hier sind es saftige Wiesenhänge mit allen Vorteilen für das Auge und für den Gleitschirm. Auch der Fernwanderweg Skåneleden führt hier entlang.
Nicht zuletzt (also eigentlich 1400 Jahre früher) errichteten Wikinger hier das imposante Monument Ales Stenar aus 59 Megalithen (großen Steinen):
https://sv.m.wikipedia.org/wiki/Ales_stenar
On the day after my arrival I talked to Pierre about tandem paragliding for his guests in July.
Pierre knows so much about Paragliding in Sweden and beyond and he is always happy to share his knowledge. Also he is the owner of https://www.skyadventures.se – one of the nicest paragliding schools / shop / tandem providers which I have seen so far. I can highly recommend this place for anything related to the sport.
Am Mittwoch war außerdem Flugwetter. Nicht zu stark so dass ich mit Kira am großen Schirm fliegen und das Gebiet zum ersten Mal aus der Luft erproben konnte.
Eine kleine Runde von den Steinen bis Hammar, Zwischenlandung und zurück.
Küstensoaren war neu für Kira. Dass wir oft nur wenige Meter über oder vor der Geländekante flogen hatte sie am Anfang als Landeanflug missverstanden und machte sich bereit zum Aufsetzen. Nach 20 Minuten hatte sie es dann verstanden. Sie blieb dann cool sitzen auch wenn meine Füße im langsamen Vorbeiflug den Boden streiften.
Thanks to social media I also met Vlad, the other nomad.
His story in short: after living in Sweden for many years he finally decided to move out of his house, into his car, heading for Spain. Then something stopped him (hint: it has something to do with a virus). Now he is observing the situation, renting rooms short-term and making the best out of it: paragliding @ Kåseberga.
Vlad und ich treffen und zum Fliegen, zum Spazierengehen (wenn der Wind nicht passt) sowie zum Kochen (Tajine) / Grillen (danke!) und Essen.
Das interessante an unserer Begegnung war für mich: die Verteilung unserer gemeinsamen Interessen und unserer Unterschiede.
Es kann gut sein dass wir uns unter anderen Umständen nicht so oft und tief ausgetauscht hätten. Gewohnheiten und Vorurteile hätten Hindernisse sein können.
Vermutlich aufgrund der ungewöhnlichen Schnittmenge unserer Situationen konnten wir den jeweils anderen ohne Wertung so annehmen und schätzen wie er ist. Das war wieder eine schöne Erfahrung.
Zwischenmenschlich eben.
Jens is the first pilot that I saw flying some bad-ass acrobatics with his paramotor: climbing up to maneuver position with the help of his motor, then killing altitude within a few seconds. And thank you for your warm welcome to Sweden, Jens!
Christer, his dog Cesare, Kira and I met for a walk. We discussed paragliding with a dog. I hope that I provided useful information to Christer.
At the beach I met three bird people (Nina, Rikard and Johannes): Skydivers who began paragliding. We enjoyed some espressos and flights together.
On Tuesday (26.), Kira Vlad and I met Iris and Kerstin by the Stones, walking our dogs. We started chatting. First about geopolitical concerns, then about paragliding. The wind was very weak – just barely enough to keep me in the air, solo beneath the big (tandem) wing.
On the following day Kerstin and I went for a nice tandem flight. Strong and laminar wind lifted us up high above the ridge so that we could enjoy a smooth sightseeing flight.
Nach einer Woche um Kåseberga wusste ich dass ich hier genug gesehen hatte.
Ich hatte überlegt ob ich das gemütliche Leben am Strand und in der Luft einfach weiter genießen möchte, mehr im Fluggebiet für den Juli trainieren soll, mir zum Fliegen bei starkem Wind den schnellen guten Phantom schicken lassen soll – oder weiterzuziehen. Die Entscheidung war erstaunlich einfach. Diesen Impuls interpretiere ich so: dass ich weiter auf der Suche bin und dass Gleitschirmfliegen nicht das wichtigste ist im Leben. Hörthört.
So fahren Kira, Vlad und ich am 27. nach Ravlunda, zufällig ein Strand mit Fluggebiet, um dort den Abend bei einem gemütlichen Spaziergang ausklingen zu lassen.
Am folgenden Donnerstag passt der Wind (noch) nicht zum Fliegen: zu seitlich und zu schwach. So nehme ich zur Sicherheit zwar den Schirm mit und stelle mich auf einen Tag zum Faulenzen ein.
Kim aus Kopenhagen hat sich für später angekündigt um mit mir für ein paar Tage zu reisen. Ihr Visum für Norwegen und der Heimflug in die Philippinen haben sich coronabedingt verschoben. So möchte sie die Zeit beim Camping in Schweden überbrücken. Cooler Plan, finde ich.
Kenn, ein Pilot aus der Gegend, versucht sein Glück ebenfalls beim Parawaiting und wir unterhalten uns prima. Bernd und ein ein weiterer Pilot kommen später auch noch dazu. Als der Wind noch zu schwach für die Solopiloten ist kann ich vor Kiras Nase in der Luft herumturnen und den Winddummy spielen. Später reicht der Wind für alle und ich fliege mit Kira. Doch noch ein Flugtag mit dem ich nicht gerechnet hätte.
Abends fahre ich über Kristianstad nach Helsingborg um Kim von der Fähre abzuholen, womit meine Tour im schönen Skåne zu Ende geht …
quite late now I try to catch up // bin spät dran mit den Updates
I had the pleasure to spend 9 lovely days with Ebba and Patrick and their family near Båstad.
The parents run a fashion label as a family business. Everybody with two legs should check this out:
The rational level of my week with Patrick and Ebba was to get oriented in Sweden and to decide on the next steps. For this purpose I could use their garden house and use it as my temporary office.
A great luxury on the social and emotional level was that the family shared their evenings and dinners with me. It felt like a second home.
Aus praktischer Sicht wollte ich die Zeit bei Ebba und Patrick nutzen um mich in Schweden zu orientieren. Zu meinem Glück durfte ich darüber hinaus viel Zeit mit der ganzen Familie verbringen und an den Abendessen teilnehmen. So wurde die Woche zu einem sehr persönlichen und geborgenem Aufenthalt, fast zu einer Unterbrechung meiner Reise weil es sich wie in einem zweiten Zuhause anfühlte.

Within the first days a nice paragliding pilot (Anna Hadders) introduced me to the regional Club Parapente Syd’s facebook group. There I quickly met pilots from around Kåseberga. This was a strong hint for my next move after Båstad.
A bitter pill however was the comment of one Swedish pilot who takes the Corona measures seriously and proposed that I should stay in my own country. This made me thinking quite a bit because it was the first negative response that I received in Sweden.
Schon in der ersten paar Tagen hat mich ein freundliche Pilotin in die Facebook-Gruppe des Club Parapente Syd eingeführt. Dort lernte ich rasch weitere Piloten kennen die alle in der Ecke von Kåseberga fliegen. Sieht so aus als sollte das mein nächster Stopp nach Båstad werden.
Es gab aber auch Gegenwind. Ein schwedischer Pilot, der die Corona Maßnahmen sehr ernst nimmt, legte mir nahe dass ich besser zuhause geblieben wäre oder mich zumindest ganz unauffällig in Schweden bewegen sollte. Das gab mir ziemlich zu denken da es die erste negative Reaktion auf mich in Schweden war. In jedem Fall möchte ich besser beobachten wie andere Schweden die Sache sehen und muss ggf. neu bewerten ob ich mich hier willkommen fühlen darf.
Bei Geppebba zuhause jedenfalls konnte ich mich mit ein paar Linux-Installationen auf ihren Notebooks und weiterem Software-Coaching etwas nützlich machen.
Die Familie ist auch unglaublich sportlich: entweder beim Windsurfen, beim Radfahren oder mit Skateboards unterwegs.
Das nächstgelegene Gleitschirm-Fluggebiet Hovs Hallar ist nicht ganz einfach: ein enges Windfenster und viele Hindernisse um die Startplätze herum.

Den ganz starken Wind mussten wir aussitzen. Die zwei Drachenflieger hatten wohl ihren Spaß, einer kam gegen den Wind jedoch kaum noch vorwärts. Zu starker Wind für einen sicheren Flug am Gleitschirm.
Fun Fact nebenbei: den aktuellen schwedischen Rekord für die längste Strecke am Gleitschirm hatte erst vor kurzem Gillis Bengtsson aufgestellt, der gestartet ist während Drachenpiloten am selben Startplatz auf schwächeren Wind gewartet hatten. Aber Patrick und ich waren nicht auf Rekorde aus sondern auf einen Genussflug.
Als uns die Warterei zu lange wurde fuhren wir heim, um nach dem Abendessen einen weiteren Versuch zu starten. In der Zwischenzeit hatte der Wind jedoch so sehr nachgelassen dass er selbst für Solo-Piloten nicht mehr genug trug – für eine Tandembesatzung mit zwei Erwachsenen also hoffnungslos.

Dafür konnte ich das Gelände und den Wind in einem kurzen Flug mit Kira erkunden (zusammen 105 kg am Tandemschirm fliegen manchmal auch bei wenig Wind noch ganz gut). So konnte ich immerhin Geppebbas Nachwuchs auch noch mit ganz kurzen Flüglein beglücken.

Die restliche Zeit verbrachte ich teils produktiv, teils auf genussvollen Spaziergängen mit Kira.

Und am 19. Mai zog es mich dann weiter an die Südküste: nach Kåseberga, zu dessen ehrwürdiger Wikinger-Gedenkstätte und zu dem vielversprechenden Fluggebiet.

On a walk I picked this piece of styrofoam in order to clean up the woods.
Then I saw that it had a cute inhabitant. A little tree rooted in this very untypical environment. Apparently it wasn’t easy in the beginning (its lower part is bent), but then it started working well. The upper 80% seem to be growing perfectly. It even has a blossom.
Now what is the better service for nature? Cleaning up the styrofoam and the little plant or keeping both in woods? The attempt to separate them could destroy the plant.
Beim Spazierengehen wollte ich ein Stück Styropor aufsammeln als ich die kleine Pflance darauf sah.
Das Bäumchen wurzelte in einer denkbar ungewöhnlichen Umgebung. Anfangs ging das wohl nicht so gut: der untere Abschnitt ist ein wenig krumm. Aber danach schien es gut zu laufen. Oben blüht es sogar.
Was ist jetzt der bessere Dienst für die Natur? Styropor mit der jungen Pflanze entsorgen oder beide im Wald belassen? Beim Versuch sie zu trennen (Styropor zerbrechen) könnte es sein dass ich die Wurzeln der Planze verletze und sie zerreiße.
cold weather and warm hearts at the Swedish shore
… on the other side of the fence.
But the sky is blue like everywhere on earth. And we are all connected by the air in our lungs, through the sky.
Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns…
… sagt ein Sprichwort. Mir gefällt es auf dieser Seite des Zauns wirklich gut.
Seit gestern ist mir richtig klar geworden dass ich mich im Dachzelt zuhause fühle. Klingt komisch – ist aber so.
Bei meinen wundervollen Gastgebern Ebba und Patrick darf ich das Gartenhaus als Büro benutzen. Allerherzlichsten Dank hierfür!
Nachts schlafe ich dann tatsächlich lieber im Dachzelt weil es sich wie mein Heim anfühlt.
Und mit der Luft in unseren Lungen, über den blauen Himmel, sind wir alle miteinander verbunden!
Cheers from Båstad, Sweden!

Wasser zuerst im “GoSun” Ofen gekocht, Suppe dann im “Lightoven” warm gehalten.
Guten Appetit!
This foldable, lightweight thing is marketed as a light oven.
Today I found out what it really is: a light amplifier.
As such, cooking is not the only application that it supports.
Boosting my small electric solar panel is even a better use for me.
I can use wood or propane or alcohol for cooking but I don’t have so many sources for electrical power. Well, except for my car. But I am also evaluating solutions which are light-weight and completely autonomous.
found a place to sleep
